Sängerfahrt 2010 - MGV-Holt

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Sängerfahrt 2010

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Sängerfahrt mit unseren Frauen nach Weinähr / Lahn

Am Freitag den 1.Okt. 2010 ging es an die Lahn, unser Zielort war Weinähr.
Treffpunkt war das Altensportzentrum an der Aachenerstr. Pünktlich wie immer, war unser Fahrer Uli von Kremers - Reisen zur Stelle und nahm sogleich unsere Koffer in Empfang.
Nach einem kurzen Ständchen der Sänger ging es wie geplant um 9:30 Uhr los in Richtung Koblenz.

Nach 1 Std. Fahrtzeit  machten wir die erste Rast im Kloster Maria Laach. Jeder hatte
die Möglichkeit sich nach eigenen Wünschen die Zeit zu vertreiben bei einem kleinen Imbiß,
der Besichtigung der Klosterkirche, einem Rundgang in freier Natur oder ein wenig Shoppen
im Andenkenlädchen. Ja, ja, Maria Laach Ist immer einen Reisestop wert.

Danach ging es weiter nach Bad Ems. Auch hier war die Zeit zur freien Verfügung um
das wunderschöne Kurstädtchen zu erkunden, ein wenig Geld in der Spielbank zu verprassen, oder aber einfach nur die Kurpromenade entlang zu schlendern.

Petrus meinte es gut mit uns. Hatte es doch in der Nacht zuvor noch heftigst geregnet,
so genossen wir hier die schöne Aussicht in den wärmenden Sonnenstrahlen an der Lahn.

Gegen 15:30 Uhr hieß es wieder aufsitzen", und weiter ging es an den Zielort, welchen wir gut
1 Std. später erreichten.
Wir erhielten unsere Zi-Schlüssel, und geraume Zeit später versammelten sich alle auf
der Terrasse, und in geselliger Runde warteten wir auf´s Abendessen, welches es um 19 Uhr gab.

Ein feucht, fröhlicher Abend mit Wein, Weib und Gesang beendete den ersten Tag unserer Reise.

Am nächsten Morgen, nach einem reichhaltigen Frühstück, ging es mit unserm Bus nach Weilburg an der Lahn. Dort erwartete uns die Wilhelm von Nassau", ein Ausflugsdamfper" für lustige und sangesfreudige Gesellschaften, und ich muss sagen, das waren wir auch. Selbst der Nieselregen konnte die Stimmung nicht trüben.

Nach der 2 Std. Fahrt ging es weiter zum Limburger Dom und seinem wunderschönen, mittelalterlichen Städtchen mit seinen vielen Fachwerkhäusern. Eins war schöner wie das Andere.
Viele der historischen , alten Gebäude -mit farbenprächtigem, wilden Wein bewachsen, beherbergten nette Geschäftchen oder winzige, urige und hutzelige Gaststätten.

Zwiebel - oder Flammkuchen mit Federweißen war natürlich ein muss!

Gegen 15:15 Uhr ging es weiter, und Uli fuhr uns durch das wunderschöne Lahntal,
zeigte uns die herrliche Landschaft, und versorgte uns mit vielem Wissenswerten
aus Geographie und historischer Geschichte, über Burgen und Schlösser und so manchem sehenswerten Ausflugsziel.

Den Besuch von Kloster Arnstein mußten wir leider von unserm Programm streichen.
Denn hier musste selbst unser Uli passen bei diesen Gegebenheiten: der Bus kam nicht
um die Ecke der viel zu eng gebauten Brücke. Und der Aufstieg war für so manchen fußkranken" einfach zu steil.

So fuhren wir zum Hotel zurück, und uns blieb bis zum geselligen Abend etwas mehr Zeit
für Augenpflege", zum Erkunden der dörflichen Infrastruktur hier gibt es weder einen Bäcker sonst ein Geschäft - oder aber einfach einen Besuch in der Hölle", einem Weinlokal in
welchem es in der Tat heiß her ging.

Nach einem sehr leckeren Abendessen erwartete uns beim geselligen Abend ein
sehr reichhaltiges Programm.
7 Sänger trugen solo in 7 verschiedenen Sprachen das Lied:" Vater, Mutter,
meine Schwarzdrossel ist tot "vor. Vielen war gar nicht bewußt, wie sprachbegabt die einzelnen Sänger doch sind. Lachen war vorprogrammiert.
Peter Vitz war mit seinen Beiträgen kaum zu stoppen, und uns tat der Bauch vom Lachen weh.
Franz Josef Peters erzählte uns was man mit 5 Mark alles erleben kann, und auch
Gerhard Flesser gab einige seiner Witze zum besten.
Und der eigene Gesang kam auch nicht zu knapp, auch wenn einige Stimmen nur mager besetzt waren.

Und eh man sich versah, war es schon spät. Es war ein rundum schöner, gelungerner
und geselliger Abend.
Allen, die zum Gelingen des Abends mit dazu beigetragen haben, sei auf diesem Wege einmal ausdrücklich DANKE dafür gesagt.
Besonders unserm 1.Vorsitzenden Hans Beckers, der alles allein, geregelt und durchgeführt hat, sei hiermit ausdrücklich gedankt für dieses wunderbare Wochenende.

Am nächsten Morgen ging es dann wieder bei strahlend blauem Himmel Richtung Heimat.
Nachdem ausgiebig gefrühstückt, die Koffer gepackt und wieder verstaut waren, gab es zum Abschied ein Ständchen für Anna" (Gast des Hotels) zum 70ten Geb. mit allen guten Wünschen für die nächsten 70 Jahre.

Danach ging es wieder durch das Nassauer Land, entlang der Lahn, vorbei an Lahnstein wo die Lahn in den Rhein mündet, bis hin nach Boppard.
Dort erwartete uns, wie sollte es auch anders sein, auf dem Marktplatz ein Weinfest mit Blasmusik, Zelten und allerlei Leckereien. Wir kehrten bei einem Winzer ein und verbrachten dort unsern Frühschoppen bei Wein, Weib und Gesang.

Nach einem Bummel entlang der Bopparder Promenade oder durchs Städtchen, alle Geschäfte waren geschlossen: Tag der deutschen Einheit ging es gegen 15 Uhr weiter in Richtung Mönchengladbach, wo Uli uns wie geplant pünktlich und heil bei sonnigen Wetter ablieferte.

Für den Bericht:
P.
Sch.

 
 
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